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Vom Rundholz zur Schnittware
Holz ist ein ausdrucksstarker Werkstoff, kein Holz gleich dem anderen. Dennoch ist für die nachfolgende Weiterverarbeitung eine gleichbleibend hochwertige Qualität über die ganze Charge nötig. Die nachfolgende Weiterverarbeitung stellt heute hohe Anforderungen an das Material.
Im Sägewerk setzen wir seit Jahren auf qualitativ hochwertige Erzeugung. Auf dem Hochleistungsgatter schneiden wir das Rundholz bereits nach kundenspezifischen Dimensionen ein. Anschließend wird die Schnittware je nach Verwendungszweck in unserer 200 Kubikmeter Schnittholz fassenden Dämpferkammer gedämpft, in unserem reichhaltigen Schnittholzlager zwischengelagert oder in unseren computergesteuerten Großraumtrocknern mit einem Fassungsvolumen von über 1.000 Kubikmetern Schnittholz technisch auf cirka 8 Prozent Holzfeuchte getrocknet.
Die Energie erzeugen wir selbst. So werden Sägespäne und Sägerestholz zur Gewinnung elektrischer und thermischer Energie verwendet. Die Energiegewinnung aus Holz verläuft - im Gegensatz zur Verbrennung von Öl, Gas und Kohle - Co2-neutral. Die Nutzung des Holzes am Ende seiner Verwertungskette schließt den natürlichen Stoffkreislauf und führt nicht zu einer zusätzlichen Anreicherung von Kohlendioxid in der Atmosphäre. Bei nachhaltiger Bewirtschaftung setzt seine Verbrennung nicht mehr Co2 frei als gleichzeitig durch neues Wachstum gebunden wird.
Das Holzwerk Obermeier bezieht jährlich mehr als 50.000 Festmeter Rundholz aus Wäldern im Umkreis von etwa 200 Kilometern. Cirka 80 Prozent davon sind Buche, die restlichen 20 Prozent setzen sich aus Eiche, Erle, Fichte und Kiefer zusammen. Damit sind wir einer der größten Laubholz verarbeitenden Betriebe Süddeutschlands.
Täglich wird auf unserem Rundholzplatz hochwertige Rohware angeliefert und nach strengen Kriterien sortiert. Leistungsstarke Maschinen wie unser Sortierzug und flexibel einsetzbare Laderhelfen den fachkundigen Mitarbeitern, die Ware für die Arbeitsabläufe vorzubereiten.
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